Rehabilitationssport

„Tue heute etwas, worauf Du morgen stolz sein kannst.“ gofeminin

Was ist Rehabilitationssport (Rehasport) und von wem wird es verordnet?

Die Betonung beim Rehabilitationssport liegt auf dem Wort Sport. Dieses Bewegungstraining wird vom Arzt mit dem Ziel verordnet , die medizinische Behandlung mit Hilfe von körperlicher Bewegung zu fördern und ergänzen.

Für welche Zielgruppe ist Rehasport geeignet?

Das Ziel des Rehabilitationssports ist Menschen zu helfen, die bereits eine Erkrankung haben, behandelt oder sogar operiert wurden. Das Angebot richtet sich insbesondere an Personen mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Auch für Menschen mit chronischen Beschwerden, ist der Rehabilitationssport ein adäquates Mittel zur Schmerzlinderung und Steigerung des Wohlbefindens.

Wie läuft Rehasport ab bzw. was sind die Vorraussetzungen?

Für die Teilnahme am Rehabilitationssport benötigt der Patient eine Verordnung (Formular 56) seines Arztes. In der Regel umfasst eine Verordnung 50 Übungseinheiten, die in maximal 18 Monaten zu absolvieren sind. Rehabilitationssport wird als Gruppentraining von maximal 15 Personen angeboten. Es werden Übungen zur Verbesserung von Koordination, Kraft und Beweglichkeit durchgeführt.

Trainingsziele sind z. B.:

  • Förderung von koordinativen Fähigkeiten
  • Kräftigung der Rumpfmuskulatur
  • Verbesserung der Dehnfähigkeit
  • Lösung von muskulären Verspannungen

Wer bezahlt Rehasport?

Bevor mit dem Reha-Sport begonnen werden kann, muss die Teilnahme durch den zuständigen Rehabilitationsträger, z. B. die Krankenkasse, genehmigt werden. Dazu muss der Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse eingereicht werden. Diese teilt mit, ob die Übernahme der Kosten bewilligt wird.

Finanzierung der Kosten übernimmt nach Bewilligung die Krankenkasse.